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Der Wurzelbruch

Unter dem Begriff Wurzelbruch ist folgender Mechanismus bei definiert.

Die dünne Bauart unserer Thermoelemente begünstigt eine gewisse Flexibilität. Dies ist nützlich, wenn z.B. nach einer Wartung die Achsen der Durchführungen im Ofen nicht koaxial liegen. Das Thermoelement kann unter einer bestimmten Biegespannung eingesetzt werden. Sobald jedoch die Druckbuchse oder der Flansch festgezogen wird bricht das Keramikrohr im Kopfeinsatz.

Schema des Wurzelbruches

Das Knacken ist im Betrieb kaum zu hören. Äußerlich ist das Thermoelement jedoch in Ordnung und der Ofen wird angefahren. Durch den Bruch kann über die innere Mechanik des Thermoelementes jedoch Luft, später bei der Lecksuche das Helium, eindringen. Der Bruch bewirkt also, dass kein Vakuum bzw. Hochvakuum erreicht werden kann. Die Lecksuche ergibt das Thermoelement als Fehlerquelle.

Die "Erste-Hilfe" Maßnahme ist meistens die Verwendung von Silikon als Dichtmasse im Anschlusskopf. Unter Umständen kann dies hilfreich sein, um das Thermoelement "dicht" zu bekommen. Hierbei wird jedoch oft nicht berücksichtigt, dass das Vakuum die Thermodrähte erreicht und massiv angreift. Das bedeutet, dass die oben beschriebene Methode ein Risiko trägt, da bei fortlaufender Benutzung das Thermoelement stark driften wird und so die Charge im Ofen gefährden kann.

Bild eines typischen Wurzelbruches. Deutlich ist die Bruchstelle am ?bergeng des Kopfeinsatzes zu sehen.

Einen Wurzelbruch kann man leicht enttarnen, indem man an den Rohren zieht. Ein ordentlich eingegossenes und unversehrtes Keramikrohr kann mit menschlicher Kraft nicht herausgezogen werden. Jedoch ist beim Ziehen darauf zu achten, dass wenig seitliche Bewegungen stattfinden sollten.

Wenn das Thermoelement umgehend zur Reparatur eingeschickt wird, kann diese unter Umständen relativ einfach erfolgen.

 



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